Willkommen im Spirit der Swinging Sixties

Hier Deinen Suchbegriff eingeben und Du wirst auf meiner Homepage sicher fündig!

 Zeiten der Veränderung: Aufbruch und gesteuerte Erneuerung!

Die 68er - eine Revolte?!

"...erfasste alle Bereiche des Denkens und Lebens – die Philosophie mit der Kritischen Theorie und dem Neomarxismus – die Mode mit Jeans, Langhaarfrisur und Minirock – das Lebensgefühl des Aussteigens, Tabubrechens, Drogenkonsums, der Wohngemeinschaften und antiautoritären Erziehung. Sie erfasste die Politik, die als ausserparlamentarische Opposition auf die Strassen ging; vor allem aber die Popkultur und Popmusik ..." [klick*]

Was geschah zu dieser Zeit?

             1964                                                   1967

            

 

Das Jahr 1966 in der DDR (prof. Recherche G. Praschl)

Auszug:

18. Februar 1966   Mit »Die Söhne der großen Bärin« kommt der erste DEFA-Indianerfilm heraus. Schauspieler

   Gojko Mitic wird zum DDR-Star.

 

28. Februar 1966   Die DDR beantragt die Aufnahme in die Vereinten Nationen. Die Westmächte im Weltsicherheitsrat

   legen ihr Veto ein.

 

1. April 1966           Die 45-Stunden-Woche und das »Familiengesetzbuch der DDR« treten in Kraft.

 

8. April 1966           DEFA-Premiere »Reise ins Ehebett« mit Frank Schöbel.

 

9. April 1966           Erster arbeitsfreier Samstag in der DDR.



Es begann 1967 

mit der Ermordung von B. Ohnesorg und dem Schahbesuch, bei dem die Polizisten auf die Demonstranten einprügelten wie blöd. Eine ehemalige Pazifistin, journalistisch tätig, wird unter Einfluß radikal und eine der führenden Köpfe der RAF. Der Originalkommentar von U. Meinhoff, die sich später im Gefängnis das Leben nahm >>> 

Beate Klarsfeld setzte die richtigen Zeichen, mit wesentlich weniger Gewalt und auch weniger öffentlich wirksam?!

Hier eine TV-Dokumentation im Zeitraffer: Originalaufnahmen der ZDF-Mediathek (Mediaplayer)

Was war angesagt in dieser Zeit?

Rock in deutsch mit (linken) sozialkritischen Texten:

Floh de Cologne, das damals sicher schärfste politische Kabarett der Bundesrepublik

Novalis

Ton, Steine, Scherben, im 'Brennpunkt Berlin'

Rio Reiser                   der selbsternennte 'König v. D'

Udo Lindenberg             mit jugendgemässer Unterhaltung

Grobschnitt                 auch die ungarische Band

OMEGA                       begeisterte die Hörer

Doch sowas kam natürlich noch viel besser zu uns rüber...

1968, das Revolutions-Jahr

"Auch 40 Jahre nach 1968 lebt der Mythos dieses Jahres weiter. 1968 ein Jahr, nachdem eine ganze Generation benannt wurde, die unsere Gesellschaft grundlegend verändert hat. Mit dem Ruf "Unter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren" machten Studenten unter der Führung des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) in den Universitäten mobil gegen erstarrte gesellschaftliche Strukturen." (Quelle)

Vietnamkrieg der USA mit dem Massaker von My Lay, den Rassenunruhen in Amerika- nach Attentaten auf M. L. King und R. Kennedy;

Studenten-Bewegungen in Westeuropa, besonders in Frankreich, die zu den berüchtigten Studentenunruhen führten. 

R. Dutschke wurde während einer Demonstration in WB ermordet.

Die partei-politisch u. machtbewusste neue DDR-Verfassung;

Der Ecklat auf der westdeutschen Buchmesse;

Prager Frühling- Die Stimmung war reformistisch (einTscheche berichtet, auch aus der Szene in Fr.)

"Der Prager Frühling bildete den ersten Versuch eines kommunistischen Regimes, das sowjetische System auf einem friedlichen Weg umzuwandeln. Der Kurs der Dubcek-Führung war geprägt durch eine nichtkonfrontative Innenpolitik und einer Strategie der Konfliktvermeidung nach außen. Die Reformer glaubten bis zur Intervention an die Vereinbarkeit ihrer Ziele mit den sowjetischen Interessen und sahen in der Modernisierung, Rationalisierung und Demokratisierung des Systems, einen Entwicklungstrend, der in nächster Zeit auch die anderen sozialistischen Länder ergreifen werde. Die Bruderländer, allen voran die Sowjetunion, erkannten hingegen in den Reformbestrebungen eine Bedrohung der Grundlagen des gesamten Systems und der elementaren Sicherheitsinteressen des Warschauer Paktes." (aus: Der Prager Frühling)

...hier eine modische Hommage an die 68.

 

BRD-Sichtweisen und bemerkenswerte Einblicke:

"Das Medium ist neu, die Diskussion ist es nicht." Ende 1971 sendete der WDR in der Reihe „Ende offen“ eine Diskussionsrunde mit dem Titel: „Pop & Co. Die ‚Andere Musik’ zwischen Protest und Markt“, in der alle die Fragen vorkamen, die heute noch in der Diskussion Indie vs. Mor herumgeistern. Die Sendung zu später Stunde hätte wenig Beachtung gefunden und wäre längst vergessen, wenn nicht ihr spektakuläres Ende gewesen wäre. Dieses Ende spukt, immer wieder befreit von seinem ursprünglichen Kontext, durch das Fernsehen als ein Stück Mediengeschichte. Zum Schluss der Diskussion zog einer der Teilnehmer eine Axt unter der Jacke hervor und zog damit einen Trennungsstrich zwischen seiner Position und dem vorher als „Kapitalistenknecht“ beschimpften Kontrahenten, indem er versuchte, den Tisch, an dem die Runde saß, zu zertrümmern. Eine Aktion in bester Happeningtradition – weswegen sich auch keiner der Beteiligten bedroht fühlte." (Quelle: Ende offen)

Essener Songtage

TIPP: ÜBER DIE ESSENER SONGATGE 68;  

Fazit des Redakteurs:  "Ich habe in den vergangenen Monaten einige Bücher über '68' gelesen. Nur wenige waren so gut recherchiert (die Autoren haben sogar in NRhZ Nummer 74 unseren Film über Floh de Cologne entdeckt,- "das damals sicher schärfste politische Kabarett der Republik"), so frei von Vorurteilen, so spannend geschrieben, so lesenswert wie ZAPPA, ZOFF UND ZWISCHENTÖNE. (PK) Peter Kleinert, Neue Rheinische Zeitung 27.09.2008

Damals die Musik- und dann?

... das waren einige meiner Hits: hier Petula Clark und Marianne Rosenberg (1969 mit 'Mr. Paul McCartney') und mit dem Mega-Hit 'Fremder Mann'

     

 < Geiler Remix!!!

Oh wie die Zeit vergeht... und superb wie immer, sahen wir Sie in B-Zehlendorf mit Ihrere Mutter, bei unserem Spaziergang auf dem Hundeplatz...

Skandal - der freche Twist auf allen Tanzflächen...

Wir hatten später noch 'nen anderen Knaller und hörten Balla Balla...

 

'Poupee De Son' 1965 Eurovision und der Computer Nr.3  mit France Gall..., die 1988 in Deutschland  Ihr Comeback feierte. Nun gut , jetzt habe ich mich endgültig als Ihr Fan geoutet...

 

Auch hier spielte der Chansonniers und excessiv Amouren zelebrierende Serge Gainsbourg, eine seiner Mentor -Rollen...

Ja, ja die Lutscher... und Je T'aime hier mit BB, aber erst 1986 veröffentlicht (wegen Bez. zu G. Sachs)

Zu unserer Zeit der Skandal mit der süßen Jane im Film, der in der nicht so prüden DDR gezeigt wurde!

  

 Und dann?  

DER FILM: natürlich Je T'aime Moi Non... hier seine Frau Jane Birkin - als Ex-Fan der Sixties...

Ihr Zauber und die Kreativität hält bis Heute an! Sie kennen diese Frau nicht? Dieses Interview sollte man gelesen haben!

  Tja, eine gewisse Carla heute?

1968  die Europa-Tournee der Bee Gees,  Start in Deutschland.

 

Damals im Kino- Blutige Erdbeeren

"Blutige Erdbeeren" erzählt von einer Rebellion und einem Erwachen. Ein mitreißendes filmisches Pamphlet. Das faszinierende Flugblatt vom Lebensmissvergnügen einer Generation. Irgendwas zwischen Lehrstück und Aufschrei. Ruppig und romantisch, politisch und poetisch, burlesk und bombastisch in seinen raffinierten Bildperspektiven, in seiner intelligenten, immer wieder überraschenden Montage, in seiner Happening-Stimmung.

Mal ehrlich, wem kroch nicht auch, als Anfang der 70er "Blutige Erdbeeren" die Kinos der DDR füllte, das große Anderssein-Gefühl den Rücken hoch. Als die Kamera durch die Nacht zoomte und Neil Young "Helpless" röhrte.

Wen heizte nicht der Zorn die Seele auf, als die Polizei mit Schlagstock und Gas das Sit-In zu "Give Peace A Chance" verprügelte. Und dann wieder dieser pralle, quasi-dokumentare Straßenbilderreigen. Simon läuft straßauf straßab, sieht kaputte Fixer, verpinkelte Telefonzellen, Bettler und Bretterzäune - und Buffy Sainte-Marie singt "Circle Game". Aber "Blutige Erdbeeren" ist durchaus nicht nur der Stoff, der Jugendträume wachruft.

"Blutige Erdbeeren" ist auch einfallsreiches Erzählkino. So frisch und lebendig als hätte er nicht schon über 30 Jahre auf dem Buckel. Mein Gott, was sind das für Mumien, die heute so durch die Kinos geistern! 

 

...aus Lexikon des internationalen Films:

"Der den Übergang vom privaten zum politischen Engagement geschickt nachzeichnende Film zeigt zwar nur Symptome und nicht die Ursachen der amerikanischen Universitätsunruhen vom Mai 1968 auf, erzählt seine Geschichte aber gut und wirksam."

logo marios online-service

Ein ebenso großartiger Film über die Pop-Szene der 60er und Ihrer Musik war "Privileg"; Paul Jones Leadsinger bei Manfred Mann überzeugte auch schauspielrisch und als Popstar sowieso!

"Er wurde ab dem 28. März 1969 in den ostdeutschen Kinos gezeigt..." (wikipedia)

© 2010-2017                                                                                                                                 DMOZ | Kontakt | Impressum

Nach oben


nPage.de-Seiten: FC-Bayern-Fanclub | Mike´s Foto- und Videowelt