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Begegnet

Orientierung - Sinnsuche - Identität

Nicht nur Junge Menschen brauchen Leitbilder - suchen und verehren Ihre Idole.
Eine Begegnung mit großen Persönlichkeiten prägt(e) das Leben und gibt eine wichtige Orientierung für die eigene Persönlichkeits-Entwicklung. Die zwei Prominentesten in meinem Leben, neben einer Vielzahl weiterer mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten, möchte ich hier besonders hervorheben. 

Beeindruckt von:

         

Nachdenkens Wertes Zitat:

"Unsere Lebenswege, eingebettet in die unterschiedlichen Gesellschaftssysteme, haben uns stärker geprägt als uns bewusst war. In der allgemeinen Euphorie der Wendezeit hatten Ost- und Westdeutsche sehr unterschiedliche Erwartungen. Mittlerweile ist Ernüchterung, Enttäuschung, Ablehnung und Rückzug fester Bestandteil der innerdeutschen Gefühlslage. Vor allem in Ostdeutschland haben sich Verletzungen - durch eine Vielzahl unüberlegter, ungerechter und unsensibler Entscheidungen verursacht - tief eingegraben. Die Kluft zwischen Ost und West ist heute eher tiefer und breiter geworden.
Nur: Dies ist meist kein öffentliches Thema mehr, es wird eher beschwiegen oder mit dünnen Nostalgie-Shows ins Lächerliche und Oberflächliche gezogen."
(Quelle)

Begegnung mit Wirtschaftswissenschaftler

Prof. Dr. Jürgen Kuczynski (t) (WiWi)

...mit dem ich in seinem Haus 1988/89 (der größten Privatbibliothek der DDR- heute Berlins) in Berlin-Weißensee, Parkstraße 94 von seiner Sekretärin ins Arbeitszimmer geleitet- gerne diskutierte. Dabei rauchten wir natürlich so einige Pfeifen und Zigarren.

Pressefoto J. Kuczynski

Genau-so ist Er mir in Erinnerung geblieben.

Der private Kontakt, des von mir hoch verehrten Professors, kam dankenswerter Weise durch meine liebe Frau mehr zufällig zustande, die in der Akademie tätig war und wohl in der Frühstückspause, um einen Autogrammwunsch in meinem (seinem) Buch bat. Sie hatte von meinem großen Respekt zu J. K. Kenntnis und die Bücher über Ihn in meiner Hausbibliothek gesichtet...

Eine Einladung zum Besuch in sein Haus folgte und die Aufregeung war dementsprechend- die sich aber dann schnell legte. Mein Geschenk für Ihn - natürlich etwas bessere Zigarren - erzeugte Dankbarkeit, jedoch ohne Überschwang- Havanna war's ja auch nicht.

Der Professor bestärkte mich gelassen optimistisch und in der Überzeugung, daß Gorbatschows Ansichten bald die Füße des Volkes lauter werden lassen würden!

Er war eine Jahrhundertlegende und gleichzeitig unerschütterlicher Verfechter des "Idealen Kommunismus", dabei mochte Er, durchaus ein schönes und genussvolles Leben. Doch seine Arbeitswut verhinderte dies wohl meist. Weise, aufmerksam und geduldig. zuhörend - sich meist humorvoll äußernd - einfach sympathisch!

Als J. K. mir eines seine neuesten Manuskripte nach Hause schickte (im Vorabdruck und noch ungebunden) war ich überrascht und dankbar sowie eigenartig berührt.

Der Aufbau-DDR Kultuprominenz in Moskau

Besuch Leningrad nach d. Krieg, J. K. hinter Anna Seghers

Der 1,5 Km lange Bücher und Zeitschriften- Nachlass des Professors wurde von seinen Söhnen verkauft und befindet sich heute archiviert und digitalisiert in der ZLB Berlin. Zum Wert dieser einzigartigen, historischen Bücher-und Kulturgutammlung hier auszugsweise: 

"Ein privater Sammler, oder im vorliegenden Fall sechs Generationen, tragen eine Bibliothek unter dem Gesichtspunkt der Vollständigkeit, des privaten oder wissenschaftlichen Interesses oder einer bibliophilen Leidenschaft an bestimmten Themen zusammen. Es ist also nicht nur eine in Festreden oder Geleitworten „schmückende“ Aussage, dass die Sammlung Kuczynski in ihrer Geschlossenheit in die Zentral- und Landesbibliothek Berlin passt wie in kaum eine andere, und sie wird nicht nur mit einzelnen Titeln, sondern in ihrer Gesamtheit als Dokument der Zeitgeschichte bewahrt bleiben." (Quelle: "70 000 Bücher und 100 Meter Nachlass-Die Sammlung Kuczynski" in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2004)

Der Schatz in Weissensee ein bezeichnender Artikel von 2001, der kulturpolitisch die besondere Rolle dieser aufklärerischen und großbürgerlichen Familie an Hand der Bibliothek deutlich macht.

J. K. und der Nobel-Preis? ; Diskussion und eine Ehrung! Tatsache war der Preis im Gespräch! zum 100. Geburtstag- Praktisch-Gute Erinnerung!

Seine Publikationen und Werke waren an Umfang und Anzahl gewaltig- hier nur 370 Publikationen, die erfaßt wurden;

J. K. 1981  
 
Zitat:
"Produktiver, vielseitiger, origineller und nicht zuletzt umtriebiger als Jürgen Kuczynski (1904-1997) war kein Gelehrter in der DDR, und wahrscheinlich war hier seine Bekanntheit auch außerhalb der Wissenschaft konkurrenzlos." 

Seine Rolle für die Fakultät der Witschaftswissenschaften an der Humboldtuniversität zu Berlin kann nicht genügend gewürdigt werden! Weniger bekannt ist sicher sein (J. K.) ungewollter Einfluß auf die hessische Schulpolitik in den 70'ern und der Aufstand der CDU im Wahlkampf gegen Neue Lehrpläne. Denn Fakten und wissenschaftlich international anerkannte Wahrheiten eines >Professors aus der DDR< konnte ja nur leninistisch sein... Das J. K. nicht umsonst schon 1924 - Dr. der Philosophie wurde- sei hier nur mal erwähnt!

Sein Sohn Thomas Kuczynski im 3sat-Interview zur Wirtschaftskrise und klarer wirtschaftspolitischer Analyse der Gegenwart in der partei-politischen Landschaft; aus der PDS ist Er vor Jahren ausgetreten! (in Gestus und Habitus die Gene des Vaters- nicht zu übersehen, im 3sat Interview!)

Der Ökonom mit Karl Marx - aktuell wie immer... Hier hilft Er das Kapital zu erklären- ebenso humorvoll?! [im Rimini-Protokoll]

 

Diese Zahlen über nicht gezahlte Entschädigungen (Brosamen) im Video sind kaum nach-zuvollziehen. eine Deutsche Hinterlassenschaft!

Die globale Krise des Kapitalismus, besser des Finazkapitals heute:

Horst Köhler >> "Die Gewinne haben wenige gemacht, die Verluste muss die Allgemeinheit tragen", kritisierte der Präsident. Der vorherrschende Finanzkapitalismus könne kein Leitbild mehr sein, weil er vor allem auf Pump und Wetten aufbaue." (Sueddeutsche.de 29.04.10)

Eine objektive Warnung?!

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Heidegger widerspricht hier (<) einer Aussage von Marx- intellektuell richtig...

Eine Kernaussage Heideggers:

"...können die drängenden Fragen im „Weltzeitalter des Nihilismus“ nur gelöst werden, wenn sich nicht allein die Auffassung, welche der Mensch von der Welt hat, ändert, sondern zugleich diejenige, welche der Mensch von sich selbst hat."
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Eine Meinung von H. Lembke teile ich nur bedingt, denn J. K. verstand es meisterhaft Stolpersteine und idelogische Selbstschußanlagen zu vermeiden. Deshalb wird er bewusst oberflächlich- sozialistisch geschult (Parteiräson) den kapitalistischen Wirtschafts-Stammbaum vernachlässigt haben!

...was hier auch wunderbar relativiert wird. [Wie hat Jürgen Kuczynski (..) zur Selbstkritik gedrängt. (S. 310-313)] Das Buch "Die schwarzen Schafe bei den Gradenwitz und Kuczynski", eine historische Analyse, die sicher auch in die heutige Zeit paßt. Seine nicht unwesentliche Rolle für den russischen und amerikanischen Geheimdienst und die Zusammenarbeit mit der Schwester (Sonja) bei der Rekrutierung von Agenten in England soll hier nicht weiter Gegenstand von Betrachtungen sein.

Hier ein epochaler Abschied- in der   ZEIT-Online ,

doch objektiver in der Berliner Zeitung:

"J. K.  hielt etwas darauf, Kautsky, Liebknecht, Luxemburg und die Sekretärin Lenins noch persönlich gekannt, mit Einstein, Kisch oder Brecht über Gott und die Welt geplaudert zu haben. "Der Wirtschaftshistoriker, Sozialwissenschaftler und Publizist war einer der wenigen großen Einzelgelehrten, die sich die DDR leistete. Er hat dieses Privileg genossen, und er hat dafür manchen Preis gezahlt. Denn einerseits hat sich die Parteiobrigkeit mit dem Kommunisten aus gutbürgerlichem Hause als Berater eitel geschmückt. Andererseits verfolgte sie den aus dem Londoner Exil heimgekehrten, querdenkenden "Aktivisten der ersten Stunde" beständig auch mit intelligenzfeindlichem Argwohn."      >> Eine späte Ehrung in seiner Heimatstadt!

Begegnung mit Journalist und Publizist

Prof. Dr.  Peter Scholl-Latour (t)

... dem exzellenten und konservativen "Vor- und Quer- Denker" , der im März 2014 90 Jahre alt wurde und am 16. August sein letzte Reise antrat !.

Was für ein Verlust für wahrhafte Berichterstattung, traurig- aber doch unabänderlich...

denn:

Quelle des Interviews

"1929 veröffentlichte der spanische Philosoph José Ortega y Gasset sein berühmtes Werk "Der Aufstand der Massen". Leben wir heute in einem Zeitalter der Massen?

Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung."

 

ER IST DER

meist verlegte Sachbuchautor, Orientalist, Autor politischer Zeitzeugenberichte und Analysen in Deutschland.

Meine Hinwendung zur Publizistik- begann

schon vor der Wende... da war ich schon begeisterter Anhänger seiner glänzenden Recherchen, die ich seit mehr als 25! Jahren mit Spannung im Fernsehen oder den Exemplaren meiner Hausbibliothek verfolgte. Die Professur  und einige Doktortitel trug Er, nach meinem persönlichen Empfinden, gewollt gelassen. Seine Eigenart zu sprechen, sein intelligenter Mut oder auch tollkühne Inspiration, an Ereignisorten des Weltgeschehens, machten Ihn frühzeitig zu einer Ikone des Frontjournalismus.

Zweimal gelang es mir eine persönliche Widmung in die gerade erstandenen jeweiligen Bestseller zu bekommen. (zu letzt 2003 im Potsdamer Nikolaisaal)

Sein Auftritt am 05.03.2003  im ausverkauften Nikolaisaal in Potsdam.
Nach seinem Vortrag "Kampf dem Terror-Kampf dem Islam?" und dem anschließendem Diskurs mit dem Chefredakteur der "MAZ".

Seiner freundlich distanzierte Art Fragen zu stellen, aber auch mit der Ihm eigenen- interessierten Aufmerksamkeit während der Autogrammstunde, zollte man gerne Zeit und Respekt.

"Die von der Besucherzahl erfolgreichste Veranstaltung fand im Frühjahr mit Peter Scholl-Latour zur aktuellen Irak-Krise statt. Leider kamen bei der Reinhold-Schneider-Lesung mit Mario Adorf! nicht so viele Hörer in den Nikolaisaal, wie erwartet." (Quelle...)

Der Welterklärer: "Nie war Peter Scholl-Latour erfolgreicher als in diesen Tagen vor dem drohenden Irak-Krieg. Die Leute vertrauen sich ihm an wie einer Fackel im Dunkeln. Viele Fachleute halten den 79-Jährigen dagegen für "gnadenlos populistisch"  Eine Denkmalsbesichtigung...

"Mit klaren Worten packt er seine Zuhörer beim Verstand und ihren Gefühlen. Später stehen seine Fans noch lange in der Schlange. Sie wollen ein Autogramm. Scholl-Latour signiert sein Buch "Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?". Der Erfolg des Autors zeigt, wie sehr das historisch von der Kraft der Religion und der politischen Umhergeworfenheit geprägte Deutschland nach geistiger Führung verlangt." (bei Handelsblatt.com am 11.03.2003 veröffentlicht.)

Differenziert all seine Ehrungen aufzuzählen- von der Goldenen Kamera 1969 über den Adolf-Grimme-Preis 1977, bis zum Henri-Nannen-Preis und der Aufnahme in die Französische Ehrenlegion 2005, sowie der Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse 2006 durch den Bundespräsidenten, um nur diese Bedeutenden zu nennen- ist hier nicht primär Gegenstand meiner Betrachtungen. Hervorzuheben ist der Preis für sein journalistisches Lebenswerk, damit wurde Schoill-Latour Mitte November 2003 ausgezeichnet- dem "Siebenpfeiffer-Preis", der demokratisch und humanitär besonders engagierten Journalisten verliehen wird!

Sein Kindheitstraum war: Ich wollte eigentlich ein Entdecker werden. Er dachte und denkt laut, oft unverblümt- an Hand von persönlich recherchierten Tatsachen und konkreter vor Ort- Erfahrung.

Zum 85. >> Scholl-Latour in "Menschen bei Maischberger", mit Ullrich Wickert und dem mir sehr unsympathischen Herrn Friedberg. Die Wahrheit hat Niemand gepachtet und - das eigene Ego sollte nicht jede Gesprächsrunde absolvieren.  Geißel... von Talkshow-Geschwafel und & Co?! 

Der Welterklärer: 'Ende der weißen Weltherrschaft' - TV aktuell!

Ein Beweis seiner Kenntniss zur Lage Tibets und der Rolle des Dalai-Lama

Meine Verehrung für ein klares Bekenntnis zur Politik der Stärke und eines atomar bewaffneten Europa (Gaullist!

Das Europa heute

...wirklich vereint? Das ich nicht lache- doch es ist zu ernst um darüber Witze zu machen! Beispiel JUGOSLAWIEN

Sein Leben hier dokumentiert- Sehens-Wert !

Sein sicherer Instinkt für wirklich wichtige journalistische Ereignisse sind im folgenden Video dokumentiert, wobei  Er diese Reise unter persönlichem Risiko und unversichert unternahm.  Die Gefangenschaft beim Viet-Kong nutzte Er journalistisch exclusiv! Diese Reportage katapultierte Ihn in den Berichterstatter-Olymp. ..und ermöglichte besondere Begegnungen und Kontakt über Jahhrzehnte, wie diese, zu Generalen der Volksbefreiungsbewegung Vietnams.

  hier mit General Giap

siehe das Video vom 47 Min. Beitrag von 1973 im ZDF:

bei Phoenix Kriegsberichterstattung - brilliant aufbereitet unter der Überschrift: Kampf dem Terror - Kampf dem Islam, Afghanistan - Ein truegerischer Sieg

Frieden schaffen- die Fehldiagnosen des "Westens" im Orient;

DER Hort der Demokratie? diesen Anspruch haben die USA längst verloren!!

 

Ein Fazit?

"Der Gebildete unterscheidet sich vom Wissenden durch Achtung der Kultur und der Leistung anderer. Es geht auch um Charakterbildung. Bildung ist Einheit von Wissen und humanen Werten" <aus:> (zitat)

 

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